Anita Tschirwitz, Porträt 2 ©Hans-Jürgen Freund

ANITA TSCHIRWITZ, Schwanfeld, Bildende Künstlerin und Lyrikerin

#coronawiegehts

Abgesehen davon, dass mein Deutschlandbild nachhaltig erschüttert worden ist, geht es mir vergleichsweise gut – vor allem wenn ich mich in meinem Bekanntenkreis aus selbständigen Künstler*innen umsehe. Zwar muss auch ich auf einen Teil meiner Einkünfte verzichten, aber im Lockdown hat man ohnehin weniger Gelegenheit zum Geldausgeben. Daher kneift mich die Differenz nicht so schmerzlich.

Allerdings sind bedauerlicherweise eine ganze Reihe Ausstellungen und Veranstaltungen der Pandemie zum Opfer gefallen. Das fehlt mir sehr.

#coronawaskommt

Ich hoffe darauf, meine Freunde und Schüler bald wieder uneingeschränkt treffen zu können. Voller Sehnsucht warte ich auf die Öffnung von Museen, Theatern und Konzertsälen. Die Beteiligung und Teilhabe an kultureller Vielfalt macht einen wesentlichen Teil meines Lebens aus.

#coronawasbrauchts

Unabdingbar ist meines Erachtens umfassende, aber kritische Information, die mit Expertise unterfüttert ist. Sie ermöglicht am ehesten die nötige Solidarität und Bereitschaft, das eigene Ego nicht auf Kosten anderer auszuleben. Auch nach der Pandemie!

Zuneigung © Anita Tschirwitz
100 Jahre Sicherheitsabstand © Anita Tschirwitz
Dunkle Stille der Kindheit © Anita Tschirwitz